Frage von M.Sch: Weswegen lernen wir denn eigentlich? Pauken wir im Grunde genommen nur um der Karriere willen?
Ich hatte erst kürzlich ein überaus faszinierendes Gespräch mit meinem Vater, wo er unter anderem gesagt hat, dass er sich als Kind nie wirklich für die Schule begeistern konnte und dennoch war er imstande ein ordentliches Abitur zu erlangen und danach auch irgendwie die mit einem Studium verbundenen Hürden zu überwinden.
Ich habe mein Abitur auch vor nicht allzu geraumer Zeit erworben und stecke nun mitten im Studium. Ich habe bei mir allerdings auch festgestellt, dass ich in erster Linie nur diesen Weg bestritten habe, da ich immer studieren und Karriere machen wollte.
Viele meiner damaligen Kollegen haben aus den selben Motiven die gleiche Route gewählt. Nichtsdestoweniger gab es auch allerhand, die Abitur, Uni usw. lediglich deshalb absolviert haben, weil sie einerseits nicht wollten, dass vonseiten ihrer Eltern nervtötende Fragen aufkamen und weil sie andererseits häufig auch “nicht wussten was sie machen sollen”.
Der springende Punkt ist, dass ich noch nie von irgendeinem Menschen, welcher diesen ganzen Schulparcours durchlaufen hat, die Antwort bekommen habe, dass er dies getan hat, da er sich für den Stoff interessiert oder weil er “Spass am Lernen” hat.
Was ist eure Meinung hinsichtlich dieses Themas?
@ Toxy: Du hast den Nagel wirklich auf den Kopf getroffen: Ich studiere Jura.
Beste Antwort:
Answer by C.
Also ich studiere Ingenieur an einer der besten Universitäten der Welt um den Stoff zu können. Ich habe eigentlich nicht vor, Karriere zu machen. Passieren wird’s wahrscheinlich trotzdem, wenn auch eher in kleinerem Ausmass, aber das ist wirklich nicht mein Hauptziel…
Ich finde es schade, wenn man nur wegen der Karriere studiert. Leider ist die ganze Sache mit den Kreditpunkten auch nicht grad dazu geeignet, das reine Interesse am Stoff zu fördern…
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